Angeln in Costa Rica

Robalos, Riesen Marlin, Segelfische, Feuerrochen – wohl kaum ein Fisch, den es auf Costa Rica nicht gibt. Gefangen werden vor allem Heringsfische, Fächerfische, Zackenbarsche, Schnapper, Marlin und Wolfsbarsche. Ob Flussfischen, Seefischen oder Hochseefischen – in Costa Rica ist alles möglich – deshalb gehört es zu den weltweit beliebtesten Zielen für Angler. In Costa Rica gibt es sogar eigene Sport-Fischer Hotels, in denen sich die leidenschaftlichen Sportangler am liebsten Treffen. Neben europäischen finden sich in Costa Rica auch viele amerikanische Besucher ein, um ihrer Angler-Leidenschaft zu frönen.

Inshore Fishing
Das Inshore Fishing, das Fischen in Küstennähe, ist der beste Weg, um Stachelmakrelen, den gefragten Nematistus pectoralis oder den Rooster Fish an den Haken zu bekommen.

Arenalsee

Arenalsee


Hochseeangeln und Tiefseefischen
Wer große Fische angeln möchte, muss sich auf das weite Meer hinauswagen. Dabei bietet Costa Rica Hochseeanglern eine tolle Infrastruktur – beide Küsten eignen sich dafür und laufend werden Gewichtsrekorde gebrochen. Die Konditionen sind dabei von Jahreszeit, Wind, Wetter und Strömungen abhängig. Wer den von Hemingway beschriebenen Kampf zwischen dem alten Mann und dem Meer nachvollziehen möchte, hat in Costa Rica wohl die besten Chancen, einen großen Marlin zu fangen.

Die besten Gebiete für Fischen in Costa Rica
An der Karibikküste ist die Barra del Colorado der exklusivste Hauptort zum Sportfischen – dieser ist allerdings nur per Flugzeug zu erreichen. Belohnt wird die Reise mit Makrelen, Barracudas, Hechte etc.

Im Südpazifik und auf der Osa-Halbinsel sind Golfito auf der einen Seite des Golfo Duce und Puerto Jimenez auf der anderen als Ausgangspunkt zum Sportfischen empfehlen. Beide Orte sind bei Anglern äußerst beliebt.

Im Zentralpazifik wird vor allem in der Gegend um Manuel Antonio und Punta Leona gefischt.

Auch auf der Nicoya-Halbinsel und in Guanacaste fühlen sich Angler wohl: In Tambor/Mal Pais gibt es professionelle Anbieter für Sportfischerei, auch in Flamingo wird kräftig gefischt. Günstige Angeltouren bieten meist lokale Anbieter, ein guter Fang ist nahezu garantiert: Hier tummeln sich Mahi Mahi, Goldmakrele, Rotbarsche und Thunfische.. In einigen Restaurants in Mal Pais und Santa Teresa kann man sich den selbstgefangenen Fisch zubereiten lassen und dann zum Abendessen verspeisen.

Für das Frischwasserangeln eignet sich der Arenal See perfekt, dort finden sich Guapote und Machacha.

Faszinierende Fotos von Costa Rica


Lesenswerte Artikel über Costa Rica

Verkehr und Mobilität in Costa Rica

Der Straßenverkehr in Costa Rica 36.000 Kilometer Straßen führen durch Costa Rica, davon sind allerdings nur 8.000 Kilometer befestigt, 28.000 sind unbefestigt. Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich – während der Regenzeit wachsen wegen der Überschwemmungen neue Schlaglöcher im …

Wissenswertes und Allgemeines zu den Stränden Costa Ricas

1.228 Kilometer Küstenlinie machen Costa Rica zu einem Strandparadies, in dem Wassernixen und Baderatten aus dem Staunen nicht mehr herauskommen werden. In der Top-Ten Liste „Beach and Sun Destinations in Latin America“ sind gleich vier Strände Costa Ricas vertreten: Die …

Öko-Reisen nach Costa Rica

Reisen und Nachhaltigkeit – kaum irgendwo lässt sich dies so gut vereinen wie in Costa Rica. Immer mehr Menschen möchten bewusst Ferien machen und mit ihrer Reise auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit des bereisten Landes leisten. Costa Rica nimmt in …

Jugendherbergen in Costa Rica

Der Costa Rica Urlaub ist gebucht, nun heißt es: Auf ins Abenteuer! Schon vor Antritt der Reise sollten Backpacker die eine oder andere Adresse suchen, die eine günstige Unterkunft verspricht. Für Jugendliche und Junggebliebene sind Jugendherbergen in Costa Rica ideal, …

Reiseveranstalter für Costa Rica

Einige Reiseveranstalter haben sich auf das kleine Land in Zentralamerika spezialisiert: Sie bieten Touren für Individualisten und Familien, für Alleinreisende und ältere Reisende an. Spezialisierte Reiseveranstalter haben den Vorteil, dass sie stets mit den besten Agenturen vor Ort zusammenarbeiten und …

Ferienwohnungen in Costa Rica

In Costa Rica eine Ferienwohnung zu mieten, ist eine ideale Möglichkeit, um seine Ferien in diesem paradiesischen Land Zentralamerikas zu verbringen. Bleibt nur noch die Frage: Pazifikküste oder doch lieber in die Karibik? Badenixen und Wasserratten, die die traumhafte Unterwasserwelt …

Costa Rica – Vom unbedeutenden Kolonialland zum Musterland Lateinamerikas

Christoph Kolumbus‘ Traum vom Gold
Das Wappen Costa Ricas sagt viel über das Land aus: Sieben Sterne am Firmament, darunter zwei tiefblaue Ozeane und in der Mitte ein Land mit grüner Küste und Vulkanen im Hintergrund. Ein Segelschiff im Vordergrund des Wappens, ein Dreimaster dahinter. Sind dies etwa die Schiffe, mit denen Christoph Columbus 1502 erstmals die idyllische, costaricanische Atlantiküste erreichte? Durch einen Sturm wurde Kolumbus zur Küste getrieben und als er an Land ging, war er hingerissen vom Goldschmuck der Einwohner. Er vermutete große Goldvorkommen – und gab dem Gebiet den Namen „La Huerta“ – „der Garten“. Gold sollte der Spanier allerdings keines finden, das Land ist arm an Edelmetallen und mineralischen Rohstoffen. Die präkolumbianische Geschichte des Landes reicht möglicherweise bis 1200 v.Chr. zurück.

Quepos

Quepos


Die Kolonialisierung
Nachdem Christoph Kolumbus seinen ersten Fuß auf das Land gesetzt hatte, folgte, was auch in den anderen lateinamerikanischen Ländern folgte: Die Kolonisation. Allerdings scheiterte diese vorerst am dichtbewaldeten Regenwald, am bergigen Inneren des Landes und an den Ureinwohnern, die von den spanischen „Eroberern“ wenig begeistert waren. Damals lebten vermutlich um die 400.000 Indigenes im Land. Erst ab 1560 folgte eine systematische Kolonialisierung, 1563 wurde von den spanischen Konquistadoren Cartago gegründet. Eingeschleppte Krankheiten wie Pocken und Tuberkulose kosteten zahlreichen Ureinwohnern das Leben, viele andere Flohen aus den Küstengebieten in die Talamanca-Berge.

Die Unabhängigkeit
1821 erklärte Costa Rica zusammen mit anderen spanischen Kolonien die Unabhängigkeit von der Krone. Zuerst schloss sich das kleine Land an das mexikanische Reich des Agustín de Iturbide an, von 1823 bis 1839 gehörte Costa Rica zur Zentralamerikanischen Konföderation. 1824 verlegte Präsident Juan Mora Fernández die Hauptstadt des Landes nach San José. Der Konkurrenzkampf zwischen den liberalen Städten San José und Alujuela mit den konservativen Zentren Cartago und Heredia fanden ihren Höhepunkt in einem kurzen Bürgerkrieg, der in den Ochomogo-Hügeln mit einem Sieg der republikanischen Kräfte von San José beendet wurde. 1938 erklärte das Land die Unabhängigkeit von der Konföderation.

Die Kaffeebarone und Militärdiktatur
Während dieser Jahre etablierte sich eine neue Führungsschicht, die nach Macht strebte: Die Cafetaleros. Die Kaffeebarone stürzten den aufklärerischen Präsidenten José María Castro Madriz und installierten einen der ihrigen an der Spitze des Staates: Juan Rafael Mora Porras. General Tomás Guardia Gutiérrez, der diktatorisch von 1870 bis 1882 regierte, dennoch die Todesstrafe abschaffte und die Schulpflicht einführte, beendete die Kaffeearistokratie und sorgte für Stabilität.


Freie Wahlen und theoretische Demokratie
1889 wurden erstmals freie Wahlen im Land durchgeführt – Schwarze und Frauen waren allerdings noch nicht wahlberechtigt. Das Land war zwar nun formal eine Demokratie, dennoch glich die praktische Struktur des Landes eher einer Diktatur. Autoritäre Regime wechselten stetig ab. Ab 1940 regierte Rafael Calderón Guardia – er führte eine Landreform durch, und führte den Mindestlohn, Arbeitslosenversicherung und die Kodifizierung der Arbeiterrechte ein.1941 trat Costa Rica nach dem Angriff auf Pearl Harbour als erstes zentralamerikanisches Land in den Zweiten Weltkrieg ein. Calderón wollte seine Macht jedenfalls nicht mehr abgeben: Als er sich 1948 das zweite Mal zur Wahl stellte, gewann sein Gegner Otilio Ulate. Calderón ließ die Wahl kurzerhand annullieren und ließ die Wahlzettel verbrennen.

Don Pepe: Nationaler Unabhängigkeitskrieg und Auflösung des Heers
Am 10. März 1948 begann daraufhin der Nationale Befreiungskrieg, angeführt von Don Pepe, eigentlich José María Figueres Ferrer, der den bewaffneten Aufstand gegen den Präsidenten anführte. Kuba und Guatemala unterstützten den Kaffeebauer, Philosoph und Ingenieur Ferrer – Calderón musste aufgeben. Ferrer führte das Wahlrecht für Frauen ein, gab den Schwarzen alle Bürgerrechte, begrenzte die Amtszeit des Präsidenten und setzte ein unabhängiges Wahlgericht ein, das künftig die Wahlen überwachen sollte. Zudem löste er das stehende Heer des Landes auf und investierte die freigewordenen Gelder in Bildung und den Aufbau eines Gesundheitssystems.

Wunderschöne Aufnahmen von Costa Rica:


Interessante Artikel über das Land Costa Rica:

Vulkane und Geologie in Costa Rica

Die mächtigen Vulkane Costa Ricas gehören zu den Attraktionen des Landes – über hundert Vulkane überziehen das Land. Viele davon sind bereits abgetragen und überwuchert, andere hingegen gut zu erkennen und aktiv wie eh und je. Geologie Aus der Sicht …

Die Jungfrau des Meeres und das Fest der Teufelchen: Veranstaltungen und Feiertage in Costa Rica

Am 2. Februar wird der Día de la Candelaria – Maria Lichtmess – begangen. Besonders schön und aufwendig wird dieses Ereignis in Paraíso bei Cartago gefeiert: Mit Konzerten, Musik und Tanz. Die Fiesta de los Diablitos ist ein besonderes Spektakel, …

Vielfältig wie das Land – die Sprachen in Costa Rica

„Tico-„ Spanisch Genauso bunt und vielfältig wie das Land selbst, ist auch die costaricanische Welt der Sprachen. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch – dieses wird allerdings mit einigen landestypischen Eigenarten gesprochen. Zudem gibt es einige Wörter, die es außerhalb Costa …

Seen in Costa Rica

Obwohl es viele Flüsse in Costa Rica gibt, gibt es nur wenige Seen im Land. Wasserratten kommen bei ihren Ferien in Costa Rica besonders auf ihre Kosten: Auf den wilden, schönen Flüssen sind Rafting und Kajakfahren angesagt, an den Küsten …

Religion und Bevölkerungsgruppen in Costa Rica

Religion in Costa Rica Rund 90 Prozent der Costa-Ricaner bekennen sich zum Christentum – etwa 80 Prozent sind römisch-katholisch, während es etwa 15 Prozent Protestanten gibt. Die römisch-katholische Religion ist auch die Staatsreligion Costa Ricas, allerdings herrscht Religionsfreiheit. Rund 5 …

Inseln in Costa Rica

Ein Blick auf die Costa Rica Landkarte macht deutlich, dass einige Inseln dem Land vorgelagert sind und zu Costa Rica gehören. Die Isla de Coco ist mit einer Fläche von 25 km² die bekannteste costaricanische Insel, vor der Südküste der …

Staatsform und Politik in Costa Rica

Laura Chinchilla – Costa Ricas erste Präsidentin
Laura Chinchilla heißt die derzeitige Präsidentin des Landes – 2010 übernahm sie als erste Frau das höchste Amt des Staates. Der Präsident bzw. die Präsidentin wird alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt – Costa Rica ist eine Präsidialrepublik und folgt somit verfassungsgemäß und institutionell dem nordamerikanischen Muster. Laura Chinchilla gehört – wie bereits ihr Vorgänger – der sozialdemokratisch-liberalen Regierungspartei Partido Liberación Nacional (PLN) an. 2014 steht die nächste Wahl an. Das Einkammer-Parlament umfasst 57 Abgeordnete und wird ebenfalls alle vier Jahre nach dem Verhältniswahlrecht gewählt.

Dusty Road Nicoya

Dusty Road Nicoya


Costa Rica – Die Schweiz Mittelamerikas
Costa Rica gilt – im Vergleich zu vielen anderen lateinamerikanischen Ländern – als politisches Musterland. Die Gewaltenteilung wird strengstens eingehalten, die Demokratie ist gefestigt. Ideologische Kämpfe wie im Nachbarland Nicaragua oder in Venezuela scheint Costa Rica schon lange überwunden zu haben. Das Land verfügt über eine relativ breite Mittelschicht, ein ausreichendes Sozialsystem und eine starke Kleinbauernbewegung. Die vorhergehenden Regierungen investierten in Bildung – so konnten sich Stabilität und Wohlstand entfalten. Aus diesem Grund wird Costa Rica auch die „Schweiz Mittelamerikas“ genannt.

Nicht nach rechts oder links – nach vorne!“
„Weder muss es nach rechts oder links gehen, sondern nach vorne!“ – dies war einer der Wahlsprüche der aktuellen Präsidentin. Und tatsächlich hält sich die Macht der radikal linken oder rechten Parteien in Costa Rica in Grenzen. Auch die Linksideologie von Chavez konnte in dem kleinen mittelamerikanischen Land nicht Fuß fassen. Freilich ist in Costa Rica nicht alles Gold, was glänzt: Die aktuelle Regierungspartei wurde in der Vergangenheit auch von Korruptions- und Umweltskandalen erschüttert. Laura Chinchilla hat sich in ihrem Wahlprogramm auch der Bekämpfung der Kriminalität verschrieben, die in den vergangenen Jahren, auch aufgrund der Wirtschaftskrise, angestiegen ist. Dennoch gehört Costa Rica im lateinamerikanischen Vergleich zu jenen Ländern, die relativ gut dastehen: Nur jeder fünfte Costaricaner lebt in Armut, ansonsten ist es in Lateinamerika fast jeder zweite.

Bildung statt Militär
Dass Costa Rica im Vergleich mit anderen Ländern Lateinamerikas stabil und relativ wohlhabend ist, hängt mit einer Maßnahme der Vergangenheit zusammen: 1949 ließ der damalige Präsident José Figueres Ferrer die Armee per Verfassung abschaffen und verwendete die freigesetzten Gelder für den Aufbau eines Bildungs- und Gesundheitswesens. Somit war Costa Rica eines der ersten Länder, die das Heer abschafften. 1983 erklärte Präsident Luis Alberto Monge die dauernde und unbewaffnete Neutralität des Landes. 2010 erlaubte Präsidentin Laura Chinchilla allerdings den USA, 50 Kriegsschiffe und 7.000 Soldaten in Costa Rica zu stationieren. Sie dienen dem Kampf gegen den Drogenschmuggel in Kolumbien.
Während der vergangenen Jahrzehnte baute der Staat allerhand Monopole auf – beispielsweise waren die einzige Erdölraffinerie des Landes sowie zahlreiche Energie-, Telekommunikationsunternehmen und Versicherungen in den Händen des Staates. Derzeit wird der Staatsapparat reduziert – auch aufgrund der Finanznöte – und die Wirtschaft öffnet sich. Dies löst allerdings auch Proteste aus: Die Gegner der Öffnung befürchten, dass die soziale Ungleichheit so steigen wird.

Eindrücke von Costa Rica:


Weitere Informationen über Menschen und Kultur in Costa Rica:

Die Jungfrau des Meeres und das Fest der Teufelchen: Veranstaltungen und Feiertage in Costa Rica

Am 2. Februar wird der Día de la Candelaria – Maria Lichtmess – begangen. Besonders schön und aufwendig wird dieses Ereignis in Paraíso bei Cartago gefeiert: Mit Konzerten, Musik und Tanz. Die Fiesta de los Diablitos ist ein besonderes Spektakel, …

Vielfältig wie das Land – die Sprachen in Costa Rica

„Tico-„ Spanisch Genauso bunt und vielfältig wie das Land selbst, ist auch die costaricanische Welt der Sprachen. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch – dieses wird allerdings mit einigen landestypischen Eigenarten gesprochen. Zudem gibt es einige Wörter, die es außerhalb Costa …

Religion und Bevölkerungsgruppen in Costa Rica

Religion in Costa Rica Rund 90 Prozent der Costa-Ricaner bekennen sich zum Christentum – etwa 80 Prozent sind römisch-katholisch, während es etwa 15 Prozent Protestanten gibt. Die römisch-katholische Religion ist auch die Staatsreligion Costa Ricas, allerdings herrscht Religionsfreiheit. Rund 5 …

Inseln in Costa Rica

Ein Blick auf die Costa Rica Landkarte macht deutlich, dass einige Inseln dem Land vorgelagert sind und zu Costa Rica gehören. Die Isla de Coco ist mit einer Fläche von 25 km² die bekannteste costaricanische Insel, vor der Südküste der …

Essen in Costa Rica

Die traditionelle costaricanische Küche „Pura Vida“ – das ist Costa Rica! Zum puren Leben gehört natürlich auch das Genießen – köstliches Essen und Getränke nehmen dabei viel Platz ein! Die Grundlage vieler Gerichte ist dabei Reis und Bohnen, die Küche …

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind die öffentlichen und privaten Krankenhäuser in punkto Hygiene und ärztlicher Versorgung durchaus mit europäischen Standards vergleichbar. Die Situation am Land gestaltet sich anders: Dort sind viele Krankenhäuser nicht auf einem vergleichbaren Stand, Kliniken finden sich wenige. Allerdings ist Costa Rica mit einem dichten Netz an Krankenstationen überzogen. Neben der stationären Versorgung gibt es die „consultationes externas“, spezielle Bereiche im Krankenhaus, wo Patienten mit akuten Beschwerden behandelt werden und eine weiterführende Diagnostik besprochen wird.

Jeder Besucher des Landes hat das Recht auf umgehende, kostenlose Versorgung in den Hospitälern, falls ein Notfall vorliegt.

Alle Ticos sind durch die staatliche Krankenversicherung abgesichert.

Alle Ticos sind durch die staatliche Krankenversicherung abgesichert.

Krankenhäuser in San José und Alajuela
Die drei größten Krankenhäuser des Landes befinden sich in der Hauptstadt. Das öffentliche Krankenhaus San Rafael de Alajuela wurde in die Liste der 20 besten lateinamerikanischen Krankenhäuser aufgenommen, wobei diese Klinik eine der beiden einzigen öffentlichen Kliniken ist, die in die Liste aufgenommen wurden.

Hospital Rafael Ángel Calderón Guardia
Calle 17 / Avenida 7, San José
Tel: (506) 2257-7922

Hospital México
San José
Tel: (506) 2232-6122

San Rafael de Alajuela
Alajuela
Tel: (506) 2441-5011

 

Krankenversicherung in Costa Rica
Alle Ticos sind durch die staatliche Krankenversicherung abgesichert. Der zu zahlende Beitrag für die CCSS, die „Caja Costarricense de Seguro Social“ richtet sich nach dem erwirtschafteten Einkommen, ist aber im Vergleich zu Europa sehr günstig. Allerdings müssen, beispielsweise bei Operationen, lange Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Zudem gibt es noch private Krankenversicherungen: Die Beiträge für diese sind allerdings höher, dafür ist der Service, die Unterkunfts- und die Betreuungssituation besser. Die behandelnden Ärzte sind allerdings meist dieselben: Sie arbeiten am Vormittag in den staatlichen Einrichtungen, während sie am Nachmittag die Privatpatienten betreuen.

Sowohl der staatliche als auch der private Zugang zu medizinischer Versorgung ist erschwinglich: Selbst komplizierte Operationen kosten rund zwei Drittel weniger als in den USA, Medikamente sind in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent billiger als in den Vereinigten Staaten, da hauptsächlich preisgünstigere Generika verwendet werden.

Daten zur Gesundheit
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in Costa Rica nahezu so hoch wie in Europa: Sie lag 2004 bei 78,3 Jahren – bei 76 Jahren für Männer und fast 80 Jahren für Frauen. In Costa Rica arbeiten etwa 7.000 Ärzte, somit kommen auf tausend Einwohner etwa 1,7 Mediziner. Die Ärzte orientieren sich vorwiegend an US-amerikanischen wissenschaftlichen Publikationen, einige absolvieren ihr Studium in den USA. Der Großteil der Ärzte spricht Englisch.

Einmalige Fotos von Costa Rica:




Lesenswerte Artikel über Costa Rica:

Vielfältig wie das Land – die Sprachen in Costa Rica

„Tico-„ Spanisch Genauso bunt und vielfältig wie das Land selbst, ist auch die costaricanische Welt der Sprachen. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch – dieses wird allerdings mit einigen landestypischen Eigenarten gesprochen. Zudem gibt es einige Wörter, die es außerhalb Costa …

Seen in Costa Rica

Obwohl es viele Flüsse in Costa Rica gibt, gibt es nur wenige Seen im Land. Wasserratten kommen bei ihren Ferien in Costa Rica besonders auf ihre Kosten: Auf den wilden, schönen Flüssen sind Rafting und Kajakfahren angesagt, an den Küsten …

Inseln in Costa Rica

Ein Blick auf die Costa Rica Landkarte macht deutlich, dass einige Inseln dem Land vorgelagert sind und zu Costa Rica gehören. Die Isla de Coco ist mit einer Fläche von 25 km² die bekannteste costaricanische Insel, vor der Südküste der …

Die Regionen Costa Ricas

Politische Gliederung Costa Ricas Verwaltungstechnisch gliedert sich Costa Rica, das kleine Land in Zentralamerika, in sieben Provinzen: Guanacaste im Nordwesten, Alajuela gleich daneben im Inneren des Landes, in Heredia, in Limon, der Provinz, die die gesamte Karibikküste umfasst. Das Gebiet …

Die Bergwelt Costa Ricas

Durch das Inland von Costa Rica zieht sich eine gewaltige Bergkette, die das Land in eine karibische und in eine pazifische Seite teilt und sich von Nicaragua im Norden bis hinunter nach Panama im Süden erstreckt. Mit knapp 3.900 Höhenmetern …

Sicherheit in Costa Rica

Kriminalität
Wie immer auf Reisen in fremde Länder, sollte man auch in Costa Rica stets Vorsicht walten lassen. Von den zwei Millionen Besuchern jährlich, kehren die meisten mit schönen Erinnerungen heim. Der Großteil der Costaricaner ist zuvorkommend und hilfsbereit. Nichtsdestotrotz gibt es auch im paradiesischen Costa Rica Überfälle und Diebstähle. In den vergangenen Jahren hat – nicht zuletzt wegen dem steigenden Wohlstandsgefälle – die Kriminalität zugenommen.

Touristen sollten vor allem in der Umgebung der Busbahnhöfe der Hauptstadt San José, der Gegend von Limón (Cahuita, Puerto Viejo), zwischen Jacó und Quepos, den nordwestlichen Stränden und auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen besonders vorsichtig sein.

Puntarenas

Puntarenas

Noch einige Sicherheitstipps:

  • Während der Reise auf Schmuck verzichten

  • Nur so viel Bargeld wie nötig dabeihaben

  • Keine Wertsachen und Gepäckstücke im Wagen lassen

  • Auf das Gepäck achten

  • Pässe, Kreditkarten und Tickets am Körper tragen

  • Wird man in einen Überfall verwickelt: Ruhig bleiben und Anweisungen befolgen. Besser nicht zur Wehr setzen, da die Täter sonst von einer Waffe Gebrauch machen könnten
  • Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz: 911 – auch englische Kommunikation möglich

Naturkatastrophen und sonstige Hinweise

Costa Rica liegt in der Hurrikan-Zone – zwischen Juni und November kommt es deshalb immer wieder zu starken Überschwemmungen. Auch die starken Regenfälle können Flutwellen in Flüssen und an der Küste verursachen. Dies sollte beim Baden und bei Wanderungen in Flusstälern stets bedacht werden!

Während der Regenzeit kommt es auch zu Erdrutschen, die Straßen unpassierbar machen. Unter dieser Telefonnummer können aktuelle Informationen zu den Straßenverhältnissen nachgefragt werden (auf Spanisch!):800-87267486

In Costa Rica gibt es aktive Vulkane, deshalb besteht auch die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Webseite der Nationalen Katastrophenschutzorganisation erteilt Auskünfte über evtl. Katastrophengebiete: www.cne.go.cr.

Beim Baden in Flüssen sollte unbedingt vorher abgeklärt werden, welche Tiere im Fluss leben! In vielen Bächen und Gewässern Costa Ricas gibt es Krokodile. Auch beim Sprung ins kühle Meer ist Vorsicht geboten: Starker Wellengang und Strömungen bringen auch gute Schwimmer in Gefahr. Am besten bei den Einheimischen erkundigen, wo gefahrenlos gebadet werden kann. Meist gibt es keine Gefahrenhinweise oder gar Rettungsschwimmer.

Beim Wildwasser-Rafting und Canyoning kommt es ebenfalls immer wieder zu Unfällen: Abenteuer-Touren sollten nur bei etablierten Tourismusanbietern gebucht werden.

Giftige Tiere
Die Artenvielfalt ist Costa Ricas größter Schatz – dabei gibt es auch einige giftige Tiere: Frösche, Schlangen, Spinnen und Skorpione. Allerdings ist der Mückenschutz als Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten wesentlich wichtiger, als sich vor giftigen Schlangen und Spinnen zu verstecken. Sie kommen zwar vor, Schlangen suchen aber grundsätzliche meist das Weite, wenn sie Schritte wahrnehmen. Auf festes Schuhwerk sollte immer geachtet werden! An der Pazifikküste gibt es auch Seeschlangen, auf der Karibikseite hingegen nicht mehr.

Giftige Spinnenarten in Costa Rica sind die Schwarze Witwe, die Vogelspinne und die Brasilianische Wanderspinne, die Phoneutria boliviensis. Während der Biss der Vogelspinne zwar wehtut, aber sonst nur Juckreiz auslöst, ist die Brasilianische Wanderspinne äußerst giftig – ihr Biss kann zum Tod führen. Kommt es zu einem Biss, sofort den Arzt verständigen.

Traumhafte Fotos von meiner Reise nach Costa Rica:


Informative Artikel für Costa Rica Urlauber:

Sicherheit in Costa Rica

Kriminalität Wie immer auf Reisen in fremde Länder, sollte man auch in Costa Rica stets Vorsicht walten lassen. Von den zwei Millionen Besuchern jährlich, kehren die meisten mit schönen Erinnerungen heim. Der Großteil der Costaricaner ist zuvorkommend und hilfsbereit. Nichtsdestotrotz …

Kommunikation in Costa Rica

Handy/Telefon Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke, lokale Gespräche sind sehr günstig. Die Telefonzellen funktionieren mit einem Chip oder PIN-Code, die PIN-Code-Karten werden auf der Straße und in fast allen kleinen Geschäften verkauft. Es gibt Karten …

Wirtschaft in Costa Rica

1949 wurde in Costa Rica per Verfassungsdekret das Militär abgeschafft. Die freigesetzten Gelder wurden in Bildung und Gesundheitswesen investiert. Eine weitreichende Entscheidung, die auch heute noch Früchte trägt. Die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent die zweitniedrigste Mittelamerikas (Kuba: 3 Prozent). …

Verkehr und Mobilität in Costa Rica

Der Straßenverkehr in Costa Rica 36.000 Kilometer Straßen führen durch Costa Rica, davon sind allerdings nur 8.000 Kilometer befestigt, 28.000 sind unbefestigt. Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich – während der Regenzeit wachsen wegen der Überschwemmungen neue Schlaglöcher im …

Wissenswertes und Allgemeines zu den Stränden Costa Ricas

1.228 Kilometer Küstenlinie machen Costa Rica zu einem Strandparadies, in dem Wassernixen und Baderatten aus dem Staunen nicht mehr herauskommen werden. In der Top-Ten Liste „Beach and Sun Destinations in Latin America“ sind gleich vier Strände Costa Ricas vertreten: Die …

Vielfältig wie das Land – die Sprachen in Costa Rica

„Tico-„ Spanisch Genauso bunt und vielfältig wie das Land selbst, ist auch die costaricanische Welt der Sprachen. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch – dieses wird allerdings mit einigen landestypischen Eigenarten gesprochen. Zudem gibt es einige Wörter, die es außerhalb Costa …

Kommunikation in Costa Rica

Handy/Telefon
Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke, lokale Gespräche sind sehr günstig. Die Telefonzellen funktionieren mit einem Chip oder PIN-Code, die PIN-Code-Karten werden auf der Straße und in fast allen kleinen Geschäften verkauft. Es gibt Karten zu 500, 1000 und 3000 Colónes – für internationale Gespräche wird jene zu 3000 benötigt. Damit kann man etwa 15 Minuten nach Deutschland telefonieren.

Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke

Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke


Um in Costa Rica möglichst günstig mit dem Handy telefonieren zu können, empfiehlt es sich, im Land eine SIM-Karte von einem lokalen Netzwerkbetreiber mit Gesprächsguthaben zu kaufen. Das zahlt sich vor allem für jene Reisende aus, die über einen Monat im Land bleiben.
Die SIM-Karte kann immer wieder aufgeladen werden, so hat man die volle Kostenkontrolle. Allerdings muss das Handy entsperrt sein, damit die SIM -Karte der ICE, des lokalen Netzbetreibers, genutzt werden kann. Die Prepaid-Karten sind in Supermärkten und in den ICE-Geschäftsstellen erhältlich. Gleich hinter dem Juan Santamaría Flughafen der Hauptstadt befindet sich eine solche! Die Alternativen zum Anbieter ICE sind Movistar und Claro CR.
Costa Rica hat Roaming-Abkommen mit über 70 Ländern, allerdings ist es sehr teuer über den europäischen Anbieter zu telefonieren.

Internet
Für internationale Gespräche bietet sich Skype bzw. andere kostenlose Kommunikationsplattformen des Internets an. In den meisten Internetcafés bekommt man auf Nachfrage Headsets, um nach Hause zu telefonieren. In den meisten größeren Ortschaften gibt es zumindest ein Internetcafé – dabei variiert die Qualität der Verbindung. Für lateinamerikanische Verhältnisse sind diese allerdings recht gut. Eine Stunde kostet zwischen 150 und 700 Colón. Hier eine Liste der Internetcafés Costa Ricas: www.cybercafes.com.

In vielen Hotels und Backpacker Hotels gibt es günstiges oder gratis Internet und W-Lan (Wifi in Costa Rica). Flächendeckendes W-Lan gibt es vorwiegend in der Hauptstadt, in der Gegend rund um die Universitäten und in den exklusiveren Wohngegenden.

Mobiles Internet
Wer mit dem iPhone nach Costa Rica reist, kann sich ebenfalls eine Prepaid-SIM-Karte von ICE kaufen und damit ins Netz gelangen, beim Kauf der Karte die Internetfunktion ansprechen, damit diese dann freigeschaltet wird.

Zeitungen und Zeitschriften
Die Medienlandschaft des Landes ist sehr vielfältig, jede Region verfügt über lokale Printmedien. „La Nacion“, „La Prensa Libre“ und „El Heraldo“ sind die größten Zeitungen des Landes. Deutsche Zeitungen wie die FAZ oder die NZZ sind am ehesten im Großraum San José sowie in den touristischen Einkaufsmalls erhältlich. Deutschsprachige Zeitschriften wie GEO oder Spiegel finden sich in Fachgeschäften und Buchhandlungen.

Wunderschöne Bilder von meiner Reise nach Costa Rica:


Weitere Infos über Costa Rica:

All-Inclusive-Clubs in Costa Rica

Wer mit Kind und Kegel eine Fernreise antritt, für den ist ein All-Inclusive-Aufenthalt in Costa Rica bestens geeignet. Auf dem großen Areal können Kinder frei herumtoben, es gibt genügend Unterhaltungsangebote für die Kleinen, während Mama und Papa bei der Massage …

Öko-Reisen nach Costa Rica

Reisen und Nachhaltigkeit – kaum irgendwo lässt sich dies so gut vereinen wie in Costa Rica. Immer mehr Menschen möchten bewusst Ferien machen und mit ihrer Reise auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit des bereisten Landes leisten. Costa Rica nimmt in …

Jugendherbergen in Costa Rica

Der Costa Rica Urlaub ist gebucht, nun heißt es: Auf ins Abenteuer! Schon vor Antritt der Reise sollten Backpacker die eine oder andere Adresse suchen, die eine günstige Unterkunft verspricht. Für Jugendliche und Junggebliebene sind Jugendherbergen in Costa Rica ideal, …

Reiseveranstalter für Costa Rica

Einige Reiseveranstalter haben sich auf das kleine Land in Zentralamerika spezialisiert: Sie bieten Touren für Individualisten und Familien, für Alleinreisende und ältere Reisende an. Spezialisierte Reiseveranstalter haben den Vorteil, dass sie stets mit den besten Agenturen vor Ort zusammenarbeiten und …

Ferienwohnungen in Costa Rica

In Costa Rica eine Ferienwohnung zu mieten, ist eine ideale Möglichkeit, um seine Ferien in diesem paradiesischen Land Zentralamerikas zu verbringen. Bleibt nur noch die Frage: Pazifikküste oder doch lieber in die Karibik? Badenixen und Wasserratten, die die traumhafte Unterwasserwelt …

Wirtschaft in Costa Rica

1949 wurde in Costa Rica per Verfassungsdekret das Militär abgeschafft. Die freigesetzten Gelder wurden in Bildung und Gesundheitswesen investiert. Eine weitreichende Entscheidung, die auch heute noch Früchte trägt. Die Analphabetenquote ist mit 4,2 Prozent die zweitniedrigste Mittelamerikas (Kuba: 3 Prozent). Im Schnitt gehen junge Costaricaner zehn Jahre lang zur Schule, im restlichen Lateinamerika sind es nur sechs. Heute liegt das Land auf Platz 54 des Entwicklungsindex der UNO und damit im lateinamerikanischen Spitzenfeld. Das durchschnittliche BIP pro Kopf liegt 2012 bei 9.500 USD. Das nominale BIP Costa Ricas liegt 2012 bei 44.313 Mrd. USD.

Sierpe Hafen

Sierpe Hafen


Costa Rica lockt ausländische Investoren an
Aufgrund des relativ hohen Bildungsniveaus und der politischen Stabilität, die als Folge davon angesehen werden kann, sind viele ausländische Investoren nach Costa Rica gezogen: Der Chiphersteller Intel und die Technologiebranche ist für fast 20 Prozent der Exporte und etwa 5 Prozent des BIP verantwortlich. Costa Rica ist der führende Lieferant von High-Tech-Produkten in Südamerika, weltweit gesehen belegt das Land den 13. Platz.

Die größten Handelspartner des Landes sind die USA, Niederlande, China, Panama und Nicaragua. Mit Abstand ist die USA auch der Hauptinvestor des Landes, nach Spanien, Mexiko, Kolumbien und Italien.

2007 trat das Land – nachdem in einem Referendum knapp über 50 Prozent der Wähler dafür stimmten – dem Freihandelsvertrag Cafta (Dominican Republic-Central America Free Trade Agreement) mit den USA bei. Die Ratifizierung war von vielen Protesten begleitet. Der Beschluss sollte die Zunahme von Investitionen bringen, Costa Rica verpflichtete sich zu Liberalisierungen im Telekommunikations- und Energiesektor. Gegner befürchteten allerdings einen Verlust von Arbeitsplätzen und eine US-amerikanische Wirtschaftsinvasion.

Wirtschaftssektoren in Costa Rica
Der Tourismus ist inzwischen zum wichtigsten Devisenbringer des Landes aufgestiegen – rund 8 Prozent des BIP werden vom Tourismus erarbeitet. 2011 besuchten knapp zwei Millionen Gäste das Land – die Zahl wird in Zukunft noch steigen. Der Umsatz der Tourismusbranche betrug 2011 2,1 Milliarden US-Dollar – das entspricht 23 Prozent der costaricanischen Exporte. Eine wichtige Bedeutung kommt dabei dem Öko-Tourismus zu, auch der Medizintourismus (Schönheits-OPs, Zahnbehandlungen) wächst.

Der High-Tech-Sektor wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut. Traditionell ist Costa Rica landwirtschaftlich geprägt. Dieser Sektor macht allerdings nur mehr 7 Prozent des BIP aus. 26 Prozent des BIP erwirtschaftet die Industrie, während Dienstleistungen heute 67 Prozent des BIP ausmachen.

Die Landwirtschaft in Costa Rica konzentriert sich vor allem auf den Bananenanbau, die Ananasproduktion und auf den Kaffee. Costa Rica ist der zweitgrößte Bananenexporteur der Welt und der führende Ananasexporteur. Weitere Agrarprodukte, die vor allem nach Europa und Amerika exportiert werden, sind Melonen, Papaya und Macademia-Nüsse.

Aktuelle Wirtschaftslage und Ausblick
Auch 2011 konnte Costa Rica ein Wirtschaftswachstum von 4,2 Prozent vorweisen. Für 2012 wird ein Wachstum von 3,8 Prozent prognostiziert. Auch in den kommenden Jahren soll das jährliche Wirtschaftswachstum um die 4 Prozent liegen. Weiterhin sind der Tourismus und die High-Tech-Industrie wichtige Zugpferde. Problematisch ist das sehr hohe Haushaltsdefizit des Landes, das unter anderem auch durch die Investitionen im Bildungs- und Infrastrukturbereich sowie durch den Plan „Escudo“ zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise weiter gewachsen ist. Die Arbeitslosigkeit liegt derzeit bei etwa 8 Prozent.

Ungleichheit wächst
Lange Zeit war die breite Mittelschicht und das geringe Wohlstandsgefälle eine der Stärken von Costa Rica. Doch die aktuellen Zahlen belegen: Die Ungleichheit im Land wächst. Laut dem Gini-Index hat Costa Rica nun eine der am ungleich verteiltesten Wohlstandsverteilungen in ganz Lateinamerika – die Ungleichheit hat vor allem von 2000 bis zum Jahr 2010 stark zugenommen.

Faszinierende Fotos von Costa Rica:


Lesenswerte Artikel über Costa Rica:

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind …

Kommunikation in Costa Rica

Handy/Telefon Telefonzellen gibt es in Costa Rica fast an jeder Ecke, lokale Gespräche sind sehr günstig. Die Telefonzellen funktionieren mit einem Chip oder PIN-Code, die PIN-Code-Karten werden auf der Straße und in fast allen kleinen Geschäften verkauft. Es gibt Karten …

Essen in Costa Rica

Die traditionelle costaricanische Küche „Pura Vida“ – das ist Costa Rica! Zum puren Leben gehört natürlich auch das Genießen – köstliches Essen und Getränke nehmen dabei viel Platz ein! Die Grundlage vieler Gerichte ist dabei Reis und Bohnen, die Küche …

Botschaft und Konsulate in Costa Rica

Sollte jemand seinen Pass verloren haben, ist es ratsam, sich gleich an die Botschaft des Heimatlandes zu wenden. Dort besteht die Möglichkeit, einen neuen Reisepass zu beantragen. Wird der Pass verloren oder gestohlen, braucht es für die Ausstellung eines neuen …

Beste Reisezeit für Costa Rica

Costa Rica ist ein ganzjähriges Reiseziel, die beste Reisezeit hängt demnach von individuellen Präferenzen, der besuchten Region und den geplanten Unternehmungen ab. Grundsätzlich erstreckt sich zwischen Dezember und April die Trockenzeit – also der Sommer. Von Mai bis November ist …

Verkehr und Mobilität in Costa Rica

Der Straßenverkehr in Costa Rica
36.000 Kilometer Straßen führen durch Costa Rica, davon sind allerdings nur 8.000 Kilometer befestigt, 28.000 sind unbefestigt. Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich – während der Regenzeit wachsen wegen der Überschwemmungen neue Schlaglöcher im Asphalt. Liegt beispielsweise eine Tonne oder ein großer Ast auf der Straße, könnte dies eine Markierung und ein Hinweis auf ein Schlagloch sein. Auf jeden Fall sollten die nicht optimalen Straßenbedingungen bei der Planung von Routen miteinberechnet werden – auch kürzere Strecken können so schnell mal einige Stunden dauern. Der europäische Führerschein gilt auch in Costa Rica. Der Fahrstil der Einheimischen ist bisweilen recht aggressiv, in den großen Städten geht es ziemlich chaotisch zu.

Zwischen Quepos und Manuel Antonio

Zwischen Quepos und Manuel Antonio


Sicherheit im Straßenverkehr
Mit dem Mietwagen durch Costa Rica fahren, ist ein wunderbares Erlebnis – einen Mietwagen in Costa Rica findet man problemlos, vor allem in den größeren Städten San José oder Alajuela. Wenn möglich, sollten die Hauptstraßen befahren werden – diese sind in einem besseren Zustand als die kleineren Straßen. Wer einen Mietwagen in Costa Rica besorgt, sollte am besten gleich einen 4×4 wählen. Die Beschilderung ist quasi kaum vorhanden bis unleserlich.
Ansonsten:

-keine Wertgegenstände im Auto lassen

-wenn möglich, Wagen auf einem bewachten Parkplatz stehen lassen

-am besten nicht bei Nacht fahren

-bei einem Unfall: Autos auf der Kreuzung stehen lassen! Mitunter gilt es als Schuldeingeständnis, wenn man diese räumt

-Strafzettel nur an der Bank bezahlen, nicht bar an den Polizisten (Korruption)

Verkehrsstrafen
2011 wurden die Verkehrsstrafen noch einmal verschärft. Wer einen Strafzettel erhalten hat, sollte die Costa Rica Autovermietung darüber informieren.

Telefonische Auskunft zu den Straßenverhältnissen von Costa Rica: 800 8726 7486

Die Bus- und Zugverbindungen in Costa Rica
Wer nicht mit dem eigenen Wagen oder dem Mietwagen durch Costa Rica fährt, kann das öffentliche Verkehrssystem nutzen – dieses ist in Costa Rica besser als in anderen lateinamerikanischen Ländern. Die Busverbindungen sind sehr gut, während ein Eisenbahnnetz quasi nicht vorhanden ist. Fast alle Ortschaften sind mit dem Bus zu erreichen. Das Tolle an der Fahrt mit den Öffis – hier lernt man die einheimische Bevölkerung kennen und bekommt so manchen Tipp für die Reise. Grundsätzlich sollte man die wichtigsten Dinge, also Pass, Geld und Kreditkarten immer bei sich tragen und nicht in das Ablagefach geben. Bei längeren Busreisen wird das Gepäck unter dem Bus verstaut.

Busfahrplan für Costa Rica: www.thebusschedule.com

 

Bus-Service für Touristen
Für Touristen gibt es auch eigene Busservices, die Fahrten zu den Sehenswürdigkeiten des Landes anbieten. Diese Busse sind meist sehr gut ausgestattet – das heißt klimatisiert und komfortabel. Die Preise sind dabei moderat. Die bekanntesten Busunternehmen im Land sind Interbus, Gray Line, Shuttle Osa und Easyride.
www.interbusonline.com
www.graylinecostarica.com
www.shuttleosa.com
www.easyridercr.com

Die internationalen Buslinien, die Costa Rica mit den Nachbarländern Nicaragua und Panama verbinden, sind in der Rubrik „Ein- und Ausreisen“ unter „Landweg“ aufgelistet.

Wunderschöne Aufnahmen von Costa Rica:


Interessante Artikel über das Land Costa Rica:

Vulkane und Geologie in Costa Rica

Die mächtigen Vulkane Costa Ricas gehören zu den Attraktionen des Landes – über hundert Vulkane überziehen das Land. Viele davon sind bereits abgetragen und überwuchert, andere hingegen gut zu erkennen und aktiv wie eh und je. Geologie Aus der Sicht …

Die Jungfrau des Meeres und das Fest der Teufelchen: Veranstaltungen und Feiertage in Costa Rica

Am 2. Februar wird der Día de la Candelaria – Maria Lichtmess – begangen. Besonders schön und aufwendig wird dieses Ereignis in Paraíso bei Cartago gefeiert: Mit Konzerten, Musik und Tanz. Die Fiesta de los Diablitos ist ein besonderes Spektakel, …

Vielfältig wie das Land – die Sprachen in Costa Rica

„Tico-„ Spanisch Genauso bunt und vielfältig wie das Land selbst, ist auch die costaricanische Welt der Sprachen. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch – dieses wird allerdings mit einigen landestypischen Eigenarten gesprochen. Zudem gibt es einige Wörter, die es außerhalb Costa …

Seen in Costa Rica

Obwohl es viele Flüsse in Costa Rica gibt, gibt es nur wenige Seen im Land. Wasserratten kommen bei ihren Ferien in Costa Rica besonders auf ihre Kosten: Auf den wilden, schönen Flüssen sind Rafting und Kajakfahren angesagt, an den Küsten …

Religion und Bevölkerungsgruppen in Costa Rica

Religion in Costa Rica Rund 90 Prozent der Costa-Ricaner bekennen sich zum Christentum – etwa 80 Prozent sind römisch-katholisch, während es etwa 15 Prozent Protestanten gibt. Die römisch-katholische Religion ist auch die Staatsreligion Costa Ricas, allerdings herrscht Religionsfreiheit. Rund 5 …

Inseln in Costa Rica

Ein Blick auf die Costa Rica Landkarte macht deutlich, dass einige Inseln dem Land vorgelagert sind und zu Costa Rica gehören. Die Isla de Coco ist mit einer Fläche von 25 km² die bekannteste costaricanische Insel, vor der Südküste der …

All-Inclusive-Clubs in Costa Rica

Wer mit Kind und Kegel eine Fernreise antritt, für den ist ein All-Inclusive-Aufenthalt in Costa Rica bestens geeignet. Auf dem großen Areal können Kinder frei herumtoben, es gibt genügend Unterhaltungsangebote für die Kleinen, während Mama und Papa bei der Massage entspannen. Für Mahlzeiten und Snacks ist gesorgt, große Pools laden zum Relaxen und Fitnessräume laden zum Trainieren ein. Der schöne Strand ist nur wenige hundert Meter entfernt. Und dabei bleiben die Kosten immer unter Kontrolle – schließlich weiß man schon im Vornherein, wie viel der gesamte Urlaub kosten wird.

All-Inclusive-Clubs in Costa Rica

All-Inclusive-Clubs in Costa Rica


All-Inclusive-Clubs in Costa Rica
In Costa Rica finden sich bei Weitem nicht so viele All-Inclusive-Clubs wie in anderen Regionen der Erde, etwa der Türkei oder Ägypten. Folgend eine Auswahl an All-Inclusive-Clubs in Costa Rica:

DoubleTree Resort by Hilton Hotel (Zentralpazifik)
Im Norden der Provinz Puntarenas, in El Roble, liegt das All-Inclusive DoubleTree Beach Resort: Traumhafte, Palmen gesäumte Pools, ein herrlicher Strand und alles inklusive! Am Fuße von grünen, sanften Hügeln erstreckt sich der Club, nur 50 Minuten von der Hauptstadt San José entfernt. Der Pazifik lädt zum Schnorcheln und Tauchen ein, zahlreiche Pools zum Schwimmen und Relaxen. Rund 13 Restaurants, Bars und Kaffees gehören zum Hotel und servieren Leckereien – von lokalen Fischspezialitäten über tropische Cocktails bis hin zu köstlichen, einheimischen Süßspeisen.
www.doubletree3.hilton.com
Tel: (506) 26630808

Hilton Papagayo Resort & Spa Costa Rica
Das All-Inclusive-Hotel liegt in einer privaten Bucht im Golf von Papagayo an der Pazifikküste Costa Ricas in der Provinz Guanacaste. Der Club liegt nur etwa 20 Minuten vom Flughafen in Liberia entfernt und bietet ideale, sorglose Ferien der gehobenen Klasse. Die Gäste erwarten 202 luxuriöse und neu renovierte Zimmer, Suiten und Bungalows, traumhafte Pools und ein wunderschöner Strand.

Riu Guanacaste All-Inclusive
Der Club liegt in der Provinz Guanacaste in Matapala an der Pazifikküste. Das neu errichtete Hotel bietet tolle Strände, Pools, Saunas, Windsurfen, Schnorchel-Stationen, Tennisplätze und noch vieles mehr… Umgeben ist das gesamte All-Inclusive-Resort von einem 35.000 Quadratmeter umfassenden tropischen Garten. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedenste Restaurants – neben Themenbuffets und amerikanischem Frühstück gibt es auch ein asiatisches und ein italienisches Restaurant sowie ein Grill- und Steakhouse. Sämtliche Mahlzeiten, Snacks und Getränke sind im Preis inkludiert.

Tel: 1888770040
www.riuguanacaste.com

Traumhafte Fotos von meiner Reise nach Costa Rica:


Informative Artikel für Costa Rica Urlauber:

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind …

Verkehr und Mobilität in Costa Rica

Der Straßenverkehr in Costa Rica 36.000 Kilometer Straßen führen durch Costa Rica, davon sind allerdings nur 8.000 Kilometer befestigt, 28.000 sind unbefestigt. Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich – während der Regenzeit wachsen wegen der Überschwemmungen neue Schlaglöcher im …

Essen in Costa Rica

Die traditionelle costaricanische Küche „Pura Vida“ – das ist Costa Rica! Zum puren Leben gehört natürlich auch das Genießen – köstliches Essen und Getränke nehmen dabei viel Platz ein! Die Grundlage vieler Gerichte ist dabei Reis und Bohnen, die Küche …

Botschaft und Konsulate in Costa Rica

Sollte jemand seinen Pass verloren haben, ist es ratsam, sich gleich an die Botschaft des Heimatlandes zu wenden. Dort besteht die Möglichkeit, einen neuen Reisepass zu beantragen. Wird der Pass verloren oder gestohlen, braucht es für die Ausstellung eines neuen …

Beste Reisezeit für Costa Rica

Costa Rica ist ein ganzjähriges Reiseziel, die beste Reisezeit hängt demnach von individuellen Präferenzen, der besuchten Region und den geplanten Unternehmungen ab. Grundsätzlich erstreckt sich zwischen Dezember und April die Trockenzeit – also der Sommer. Von Mai bis November ist …

Wissenswertes und Allgemeines zu den Stränden Costa Ricas

1.228 Kilometer Küstenlinie machen Costa Rica zu einem Strandparadies, in dem Wassernixen und Baderatten aus dem Staunen nicht mehr herauskommen werden. In der Top-Ten Liste „Beach and Sun Destinations in Latin America“ sind gleich vier Strände Costa Ricas vertreten: Die Playa Santa Teresa – Mal Pais im Nordpazifik landete auf Platz eins, hinzu kommen noch die Playa Manuel Antonio, Puerto Viejo an der Karibikküste und die bekannte Playa Samara.

Nationalpark Manuel Antonio

Nationalpark Manuel Antonio


Bunte Vielfalt: Vom „schwarzen Vulkanstrand“ bis zum „Muschelstrand“
Die Vielfältigkeit der Strände überrascht sogar erfahrene Reisende: Von der Playa Negra, die von schwarzem Vulkansand gesäumt wird, bis hin zur Playa Chonchas, die aus geriebenen Muscheln besteht, findet man in Costa Rica Strände für jeden Geschmack. Goldgelber, grauer, grünlicher oder bläulicher Sand. Strände mit Tropenvegetation und Kokospalmen oder ohne. Das smaragdgrüne Wasser des Atlantiks oder das azurblaue, kristallklare Wasser des Pazifiks. Strände voller quirliger Lebendigkeit, an denen „Ticos“ mit Freunden und Familie grillen und das Wochenende genießen. Einsame Strände, wo nur das Brüllen der Affen und das Tosen des Meeres ertönen. Strände zum Schnorcheln, Tauchen und Surfen. Strände zum Reiten und Naturbeobachten. Strände zum Sonnenbaden. Strände zum Träumen.

Traumstrände erhalten: Die Ökologische Blaue Fahne
Costa Rica gilt in Lateinamerika als Vorreiter in punkto Naturschutz. Ein Viertel des Landes sind Schutzzonen, in denen besondere Bestimmungen zum Erhalt der Natur gelten. Bereits in den 1970er-Jahren wurden die ersten großen Nationalparks gegründet. Inzwischen investiert das Land konsequent in nachhaltige Energie und in Ressourcenschonung. Um die Naturbelassenheit und die Ursprünglichkeit von Costa Ricas Stränden und Küsten zu schützen, wurde die Initiative „Ökologische Blaue Fahne“ ins Leben gerufen. Die „Bandera Azul Ecológica“ ist ein Siegel für Strände. Die Bürger der jeweiligen Strandgemeinde werden aktiv in den Erhalt der urigen Strände miteinbezogen – für die Umwelt-Bemühungen wird das Siegel, die Bandera Azul, verliehen. Das Gütesiegel bewertet die Strände nach diversen Kriterien, beispielsweise der Qualität des Meerwassers, der Möglichkeiten zur Abfallentsorgung, den Sicherheitshinweisen und der Verfügbarkeit sanitärer Einrichtungen. Es dient als Orientierungshilfe für Besucher: Strände, die mit dem Siegel ausgezeichnet wurden, sind garantiert frei von Verschmutzung.

Verhaltensregeln am Strand
Bevor man sich in die Fluten stürzt, sollte man stets Einheimische fragen, ob der Strand zum Baden geeignet ist. Sicherheitshinweise und Tafeln zu Gefahren sind immer noch Mangelware in Costa Rica– starke Unterströmungen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, können äußerst gefährlich werden.

Dasselbe gilt für Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen oder Fischen: Vor allem an Stränden, die Teil eines Nationalparks sind, ist Wassersport nicht immer erlaubt, da er das komplexe Ökosystem beeinflusst.

Strände in Nationalparks stehen unter besonderem Schutz, das bedeutet auch, dass Muscheln, Pflanzen oder Kokosnüsse Teil des Parks sind und nicht einfach mitgenommen werden können. Im Zweifelsfall den Ranger der Station fragen, ob man die schöne Muschel oder die hübsche Blume mitnehmen darf.

Europas Strände werden zu einem Großteil von Bademeistern überwacht – dies ist in Costa Rica nicht der Fall! Dies sollte bedacht werden, bevor man ins Wasser springt!

Wunderschöne Urlaubsfotos von Costa Rica:


Artikel über Costa Rica:

Gesundheit in Costa Rica

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Ländern ist das Gesundheitssystem Costa Ricas durchaus vorbildlich: Der Staat gewährt allen Bürgern den kostenlosen Zugang zu Medikamenten, für die Krankenversicherung muss nur ein Mindestbeitrag bezahlt werden. Vor allem in der Hauptstadt San José sind …

Verkehr und Mobilität in Costa Rica

Der Straßenverkehr in Costa Rica 36.000 Kilometer Straßen führen durch Costa Rica, davon sind allerdings nur 8.000 Kilometer befestigt, 28.000 sind unbefestigt. Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich – während der Regenzeit wachsen wegen der Überschwemmungen neue Schlaglöcher im …

Essen in Costa Rica

Die traditionelle costaricanische Küche „Pura Vida“ – das ist Costa Rica! Zum puren Leben gehört natürlich auch das Genießen – köstliches Essen und Getränke nehmen dabei viel Platz ein! Die Grundlage vieler Gerichte ist dabei Reis und Bohnen, die Küche …

Botschaft und Konsulate in Costa Rica

Sollte jemand seinen Pass verloren haben, ist es ratsam, sich gleich an die Botschaft des Heimatlandes zu wenden. Dort besteht die Möglichkeit, einen neuen Reisepass zu beantragen. Wird der Pass verloren oder gestohlen, braucht es für die Ausstellung eines neuen …

Beste Reisezeit für Costa Rica

Costa Rica ist ein ganzjähriges Reiseziel, die beste Reisezeit hängt demnach von individuellen Präferenzen, der besuchten Region und den geplanten Unternehmungen ab. Grundsätzlich erstreckt sich zwischen Dezember und April die Trockenzeit – also der Sommer. Von Mai bis November ist …